Ich weiß, wie verrückt das ist, genau jetzt mit einem Blog zu starten. In einer Zeit in der Chatbots immer mehr Traffic aus dem Netz nehmen. Doch lasst mich ein bischen ausholen, bevor ihr mich für verrückt erklärt.
„Lass mal lernen" ist mein Versuch, die verschiedenen Themen, die mir in meinem beruflichen, aber auch privatem Leben begegnen, zu sortieren. Ich bin mir sicher, dass auch du das Gefühl kennst, zwischen den unzähligen Möglichkeiten Wissen aufzunehmen, schlichtweg überfordert zu sein. So geht es mir zumindest nahezu jeden Tag. Mein Stapel von Büchern, die ich gerne lesen möchte, wächst, viel zu viele Onlinekurse warten darauf angesehen zu werden, und anstatt mich auf das zu konzentrieren, was ich mir doch so dringend vorgenommen habe, verliere ich mich im YouTube-Algorithmus, zwischen interessanten und nützlichen Videos. Im Folgenden möchte ich noch ein bisschen präziser formulieren, was Ich in meinem Leben ändern möchte und wie sich diese auf bestimmte Bereiche auswirken.
Alle guten Dinge sind ... zwei?
Seit dem Wintersemester 2025 studiere ich erneut Informatik. Wieso erneut?
Nun, ich habe bereits direkt nach dem Abitur im Jahr 2018 angefangen, Angewandte Informatik zu studieren, doch kurz bevor ich das Studium abschloss, habe ich mich dazu entschieden, für einen Job das Studium vorerst zu unter- brechen. Nach mehreren Jahren Vollzeitarbeit entschied ich mich also vor ca. einem Jahr dazu, mein Studium zu beenden und ich bin sehr froh über diese Entscheidung. Die Inhalte sind spannend und fordernd zugleich, und zusammen mit einem anspruchsvollen Job tue ich mich manchmal einfach schwer, am Ball zu bleiben. Das ist also der erste Grund, warum ich „Lass mal lernen" gestartet habe. Wenn ich meine Lernerfahrungen und meinen Fortschritt teile, hilft mir das nicht nur dabei, den gesamten Prozess besser zu strukturieren und zu organisie-ren, sondern motiviert mich auch, jeden Tag wirklich etwas Neues zu lernen. Zumindest ist das meine Theorie. Das Semester ist nun in der siebten Woche, also ungefähr in der Mitte angekommen. Es gibt noch einiges aufzuholen und noch vieles Neues, was kommen wird. Also der perfekte Zeitpunkt, richtig loszulegen.
Mein Traumjob fand mich
Den Job, für den ich mein erstes Studium beendete, habe ich immer noch und dafür könnte ich nicht dankbarer sein. Ich hätte niemals damit gerechnet einmal gemeinsam mit 5 Grafikdesignern in einer kleinen Markenagentur zu arbeiten und ernsthaft kreativ zu denken. Nicht nur hätte ich mir jegliche Form der kreativität abgesprochen, Ich hatte auch vor der ersten Begegnung mit diesem Team kaum ein Gefühl für Marken oder deren Bedeutung. Doch das hat sich mitlerweile fundamental verändert. Nicht nur hat sich ein ganz neuer Interessensbereich für mich eröffnet, ich würde auch behaupten, dass mich die nun fast 4 Jahre in zu einem deutlich besseren Informatiker gemacht haben. Denn mit gleichgesinnten über technische Themen zu sprechen oder an Lösungen zu arbeiten ist die eine Sache, doch erfahrene Designer von digitalen Prozessen zu überzeugen und eine kleine Firma zu Modernisieren ist nochmal eine gnz andere herausforderung. Zwischen eigeneer Infrastruktur, Webprojekten , Datenanalyse im Bereich Social media und sogar dem Schneiden von Videos habe ich unfassbar viel gelernt und gemacht. Es gibt kaum eine Woche die der vergangenen gleich und das liebe ich über alles. Dazu kommt ein Team von kollegen die mir wirklich sehr ans herz gewachsen sind. Lachen, weinen aufregen, alles haben wir schon erlebt und ich hätte nicht gedacht, mal so investet zu sein.
Den Job, für den ich mein erstes Studium unterbrach, habe ich immer noch und dafür könnte ich nicht dankbarer sein. Ich hätte niemals damit gerechnet, einmal gemeinsam mit fünf Grafikdesignern in einer kleinen Markenagentur zu arbeiten und ernsthaft kreativ zu denken. Nicht nur hätte ich mir jegliche Form der Kreativität abgesprochen, ich hatte auch vor der ersten Begegnung mit diesem Team kaum ein Gefühl für Marken oder deren Bedeutung. Doch das hat sich mittlerweile fundamental verändert. Nicht nur hat sich ein ganz neuer Interessensbereich für mich eröffnet, ich würde auch behaupten, dass mich die nun fast vier Jahre dort zu einem deutlich besseren Informatiker gemacht haben. Denn mit Gleichgesinnten über technische Themen zu sprechen oder an Lösungen zu arbeiten ist die eine Sache, aber traditionelle Designer von digitalen Prozessen zu überzeugen und eine kleine Firma zu modernisieren ist nochmal eine ganz andere Herausforderung. Zwischen eigener Infrastruktur, Webprojekten, Datenanalyse im Bereich Social Media und sogar dem Schneiden von Videos habe ich unfassbar viel gelernt und gemacht. Es gibt kaum eine Woche, die der vergangenen gleicht, und das liebe ich. Dazu kommt ein Team von Kollegen, die mir wirklich sehr ans Herz gewachsen sind. Lachen, Weinen, Aufregen, alles haben wir schon erlebt.
Allerdings gibt es auch ein paar negative Aspekte, die mich manchmal etwas hadern lassen. Zum einen habe ich die Sorge, dass ich zwar ein fähigerer Mensch werde und neue Skills lerne, aber in meiner eigentlich angestrebten Kompetenz, der Entwicklung von Software, nicht so schnell vorankomme, wie ich das eigentlich gerne hätte. Zum anderen frage ich mich, gerade für diese Branche, wie wir uns im Zeitalter von generativer KI behaupten können. Das ist der zweite Grund, warum ich „Lass mal lernen" gestartet habe. Ich glaube fest daran, dass es wichtig bleibt, Fähigkeiten wirklich zu besitzen und ich möchte dich ermutigen, neugierig zu bleiben, indem ich dich mit in meinen Alltag nehme.
Das Problem mit der Neugier
Obwohl meine Tage durch Uni und Arbeit schon ziemlich voll sind, versuche ich auch in meiner Freizeit noch verschiedene Hobbys auszuüben. Ich spiele mehrmals die Woche Tischtennis, starte gerade eine D&D-Gruppe als Dungeonmaster, versuche mich im Schreiben und produziere Videos / Bilder für diesen Kanal. Ihr merkt, ich bin wirklich sehr wissbegierig, und ich würde sagen, das ist auch eine meiner größten Schwächen. Denn ich beobachte mich regelmäßig dabei, wie der Drang, etwas Neues auszuprobieren, stärker ist als die Disziplin, einem bereits begonnenen Hobby oder Thema wirklich intensiver nachzugehen.
Das ist der dritte Grund, warum ich „Lass mal lernen" gestartet habe und auch der rote Faden des ganzen Projekts. Ich möchte dokumentieren, was ich tue und was ich an Wissen konsumiere, damit ich nicht mehr das Gefühl habe, in einer schier endlosen Menge von Möglichkeiten zu ertrinken, sondern wirklich voranzukommen. Neue Hobbys oder Themen bekommen ihre eigene Rubrik, und wenn ich sie mal pausiere, muss ich nicht mehr von vorne anfangen, wenn ich zurückkomme. Meinen eigenen Fortschritt kann ich so auch viel besser beobachten — was mich garantiert motiviert, disziplinierter dranzubleiben. Und natürlich hoffe ich, dass das Ganze auch für euch einen Mehrwert hat.
Kein fertiger Plan und das ist okay
Ich möchte mehr Struktur in mein Leben bekommen und die Flut von Inhalten besser kontrollieren, die jeden Tag auf mich einprasselt. Mein Ziel ist es, so viele Dinge zu lernen, wie es mein Verstand erlaubt und dabei den Spaß an der Neugier nicht zu verlieren. Ich habe keinen genauen Plan, wie dieser Blog oder dieses Projekt konkret aussehen wird, aber ich bin mir sicher, dass es immer etwas Gutes ist, etwas Neues zu lernen. Ich würde mich freuen, wenn du mich auf dieser Reise begleitest.